* Bill Colonel Beel

 

Bill ist mein 7 Jahre alter Paint Horse Wallach und ein absolut zuverlässiger Partner.

Er ist seit 2014 an meiner Seite und mein „Blindenpferd“ welches mich zuverlässig durchs Gelände trägt.

Manchmal etwas triebig, aber immer zuverlässig, verrichtet er seine Arbeit unterm Sattel und an der Hand.

Auch im Turniersport waren Bill und ich schon erfolgreich.

 

Seit 2018 sind Bill und ich Schühler der Hofreitschule Bückeburg, die unseren Weg stark geprägt und verändert hat.

Eine feinere und vor allem gesunde Reitweise, ist uns wichtig.

Bill leidet seit seiner Geburt an "Kissing Spines", einer Erkrankung der Rückenwirbel.

Durch ein durchdachtes und vor allem Pferdefreundliches (Kraft) Training, ist Bill voll reitbar und mittlerweile auch sehr motiviert unterm Sattel.

 

Ebenso ist Bill hoch motiviert was die Arbeit vom Boden betrifft,

Nicht nur Freiarbeit, sondern auch Zirzensik machen im großen Spaß.

 

Ich bin sehr gespannt, wo uns unser gemeinsamer Weg noch hin führt.

 

*Kenny

 

30.05.2003 – 03.05.2019

 

Wenn man seinen geliebten Freund gehen lassen muss…

 

 

Kenny war nicht nur ein Familienmitglied und ein Freund für mich, er war auch ein großer Lehrmeister.

 

Nicht nur Seine sensible Art, sondern auch seine Kraft und Arbeitsfreude haben meine Kenntnisse und auch mein Können um Umgang mit Pferden viele Jahre auf die Probe gestellt.

 

 

Er war das erste Pferd, welches ich von Grund auf selber ausbilden und erziehen durfte.

 

Manchmal war „schwierig“ gar kein Ausdruck für Kenny, der nicht nur oft sehr aufbrausend, sondern auch noch öfter unglaublich schreckhaft gewesen ist.

 

Ein so großes schweres Pferd, das zugleich so ein „Hasenherz“ und so eine sensible Seite hat, war eine Riesen Herausforderung und auch ein Geschenk für mich.

 

Kenny hat mich gelehrt einfühlsam, verständnisvoll und vor allem geduldig zu sein.

 

Seine Emotionen musste man bei ihm immer zu 100% unter Kontrolle haben, dann war er ein großartiges Pferd, welches mit seinem Menschen durchs Feuer gegangen ist.

 

Mit Kenny durfte ich mich nicht nur reiterlich immer weiter fortbilden, er war derjenige, der mir gezeigt hat wie wunderbar die Bodenarbeit sein kann und wie einmalig die Verbindung zwischen Pferd und Mensch ist, wenn man die richtige Kommunikation gefunden hat.

 

 

Wir durften viele schöne Jahre gemeinsam verbringen.

 

Er war in meinen schönsten, aber auch in meinen schwersten Zeiten immer an meiner Seite.

 

Ich vermisse dich unendlich mein großer Freund.

 

 

 Ich weiß das du irgendwo auf mich wartest und wir irgendwann wieder gemeinsam, ohne Sattel und Zaumzeug über die Wiesen und Felder galoppieren!

 

Danke für eine wundervolle und lehrreiche Zeit mein Großer!

 

 

R.I.P.